Glossar

ASIO

Audio Stream Input/Output (ASIO) ist ein von der Firma Steinberg entwickeltes Treiberprotokoll für Computersoundkarten für digitale Audioanwendungen. Mittels ASIO wird es einer entsprechenden Software ermöglicht, auf die Mehrkanalfähigkeiten vieler (professioneller) Soundkarten zuzugreifen, wobei geringe Latenzzeiten und eine hohe Wiedergabetreue gewährleistet werden. Alle Windows-Versionen ab Windows 98 Second Edition werden unterstützt.

Deviation

Modulationshub; Aussteuerung des Senders

Easy Setup

Funktion zum Zuweisen von freien Frequenzen; Frequenz-Preset-Scan über alle werkseitig voreingestellten Frequenzen (Presets) kann durchgeführt werden. Überprüfung des Spektrums im gewählten Frequenzbereich erfolgt punktuell.

Firmware

Software, die auf einem Chip im Gerät gespeichert ist; sie kann oder muss ggf. aktualisiert werden. Neue Versionen werden auf der Homepage von Sennheiser angeboten.

Frequenzscan

Funktion zum Detektieren freier bzw. belegter Frequenzen in der aktuellen Umgebung. Das komplette Spektrum im definierten Frequenzbereich wird überprüft. Die detektierten, intermodulationsfreien Frequenzen können den Geräten manuell oder automatisch zugewiesen werden.

Frequenz-Preset-Scan

Funktion zum Detektieren freier bzw. belegter Frequenzen in der aktuellen Umgebung.

Überprüfung des Spektrums im gewählten Frequenzbereich erfolgt punktuell. D. h. nur die werkseitig voreingestellten Frequenzen (Presets), die in den Kanalbänken definiert sind, und die Kanalbank „U“ werden überprüft. Die detektierten, freien Frequenzen können den Geräten manuell oder automatisch zugewiesen werden.

Intermodulation

Störungen durch Intermodulationen können auftreten, wenn wenigstens 2 Sender zu nahe an der Empfangsantenne hohe Eingangssignale am Empfänger erzeugen. Die beiden Frequenzen mit den hohen Pegeln bilden an Nichtlinearitäten im Empfänger (z. B. im Mischer) Intermodulationsprodukte.

Diese Störungen können auch beim Betrieb von zwei Sendern auftreten, wenn sie zu nah beieinander betrieben werden. Es entstehen vollkommen neue Frequenzen, die unter Umständen andere Nutzfrequenzen des Systems stören.

Panel

Jedes Panel bildet einen Kanal ab. Die Panels enthalten u. a. den Namen des Geräts, die aktuelle Frequenz und die Feldstärkeanzeigen.

Presets

Innerhalb einer Kanalbank sind diese Frequenzen untereinander interferenz- und intermodulationsfrei.

Professional Setup

Funktion zum Zuweisen von kompatiblen Frequenzen; Frequenzscan über das komplette Spektrum im definierten Frequenzbereich kann durchgeführt werden; Störsignale von Fremdgeräten können vor der Verteilung der Frequenzen ausgeschlossen werden.

Squelch

Squelch ist der englische Begriff für Rauschsperre und ermöglicht Störgeräusche (Rauschen) während Sendepausen auszublenden. Dazu werden alle Störgeräusche unter einem bestimmten Schwellenwert ausgeblendet. Erst wenn diese Schwelle durch das Nutzsignal überschritten wird, öffnet sich die Rauschsperre und das Signal wird wieder übertragen.

WDM

Windows Driver Model (WDM) ist ein Treibermodell, das mit Windows 98 und Windows 2000 eingeführt wurde.

WDM-Treiber sind aufwärtskompatibel, so dass sie auch auf neueren Windows- Versionen laufen können. In diesem Fall werden die mit der höheren Windows-Version eingeführten neuen Funktionen jedoch nicht unterstützt.